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Thursday, September 11, 2014
Comm end

Wenn Christoph Kappes etwas schreibt, dann lese ich es. Erster Gedanke dabei: Vielleicht hadern wir im deutschsprachigen Raum so sehr mit Kommentaren, weil unsere Tradition des öffentlichen Diskutierens noch nicht so stark ist wie im angloamerikanischen Raum (Debating Societies, etc.). Zweiter Gedanke dabei: Die Beispiele aus dem Anglospace haben in der Regel sehr viel mehr Ressourcen an Geld, Talent und Personal als ihre deutschsprachigen Pendants (wenn es sie überhaupt gibt). Dritter Gedanke: Modernisierung bedeutet auch heute noch an vielen Stellen Ausdifferenzierung. Der Journalist-als-Moderator sollte ab einer bestimmten Größe des Projekts in zwei Jobs getrennt werden. Vierter Gedanke: Mit Views experimentieren. Dieses Hierarchische (Oben Artikel, unten das Forum) muss nicht sein. Warum nicht ein Stream-View, in dem Nutzer selbst Debatten forken können? Einfach besser und lustiger sein als Facebook. Kappes hat Recht: Die traditionellen Medien dürfen die Debatte nicht kampflos FB überlassen. Fünfter Gedanke: Ich hab selbst immer viel aus Foren gelernt.

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Last modified: 2/2/20 12:22 PM
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