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Tuesday, October 28, 2014
Spambefall
Musste die Comments abdrehen, und damit auch die Bilder. Sorry.

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Saturday, October 18, 2014
Queen of Karlsplatz
(comm.)

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Tuesday, October 14, 2014
Bonusbild mit Haltungsnote
(comm.)

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Sunday, October 12, 2014
Er will Fisch!
(comm.)

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Thursday, October 9, 2014
UNIX ist das Social Network
Das von Paul Ford gegründete System tilde.club soll den Spaß am Gerät wiederbringen. Es ist ein selbstverwalteter Server, auf dem jeder mit seinem UNIX-Homeverzeichnis spielen kann, so wie früher, als man unter der URL seiner Kiste und der Tilde vor dem Usernamen erreichbar war. Internet like it's 1990, nicht mal 1999. Man kann das schnell als Retro-Unsinn abtun, aber es steckt mehr in dieser Geste.

Nachdem Ford sein Vorhaben publik gemacht hatte, meldeten sich sofort bei ihm Leute, die das gut fanden, es sammelten sich freiwillige Administratoren, die ein Auge auf die Maschine werfen wollten. In den Verzeichnissen der User geht es wild zu, das Stichwort lautet "Under Construction", man will die Unmittelbarkeit von Kommandozeile und simplem HTML zurück. Ich kann das nachvollziehen. Eine Website ist heute immer gleich ein gigantisches Softwareprojekt, saukompliziert, normale Menschen trauen sich nicht mehr dran, obwohl es einfach wäre, und dann noch die zahllosen Sicherheitsbedenken von der NSA über die üblichen öden Crackerboys und so weiter und so fort. Ford sagt einfach herzhaft: "Scheiß drauf!" und macht was. Das ist schon mal besser als Facebook und Twitter zusammen.

Der bewusste und hoch informierte Rückgriff auf UNIX als technosoziale Skulptur erinnert uns daran, dass das Netz im besten Fall eben wie eine große Multi-User-Maschine funktioniert, mit Automatismen, Scripts, Bots und - wichtig! - Pipes, die Daten frei hin- und herschieben können. So entsteht aus den vielen kleinen Beiträgen etwas Großes, das auch von Dauer sein kann. Ford war von dem Zuspruch seiner User überwältigt, was wiederum zeigt, dass es einen großen Non-Markt für simple nonkommerzielle Bricolage gibt. Natürlich ist das Projekt mittlerweile geschlossen, es gibt eine Warteliste und so weiter, aber die Implementation ist egal, es zählt der Gedanke, dass UNIX als Konzept schon ein echtes Soziales Netzwerk ist.

(Schön auch, dass tilde.club eine ähnliche Startseite wie Antville hat.)

Update: Johannes Kuhn hat in der Süddeutschen über tilde.club berichtet und das Projekt in den aktuellen Kontext des Alternativ-Sozialnetzwerkens gestellt.

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Tuesday, October 7, 2014
Deutsch-deutsche Lösung
Für das aktuelle Verhalten des deutschen Staates in Sachen Netzpolitik und Datenschutz gibt es für mich nur noch eine Erklärung: Wie in einer post-territorialen Schrödinger-Box existieren zwei deutsche Staatsapparate gleichzeitig im selben Raum-Zeit-Kontinuum.

Die BRD2 verbietet Dashcams mit der Ausrede, dass man auf YouTube-Videos (!) vielleicht jemand erkennen (!!!) könnte.

Ihr nonsozialistischer Bruderstaat hingegen, die DDR2, lässt bedenkenlos fremde Geheimdienste am DE-CIX nuckeln, fordert persistent die illegale Vorratsdatenspeicherung, lässt Facebook und Google spontane AGB-Änderungen durchgehen, für die jeder kleine Krauter wahrscheinlich in den Knast wandern würde.

Ja, nur so lässt sich hausgemachte deutsche Netzpolitik schlüssig erklären.

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Sunday, October 5, 2014
Mirror Mirror
(comm.)

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Last modified: 10/28/14 10:17 AM
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